Finanzministerin soll Koblenzer Beispiel folgen

Die derzeitige Krise stellt die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Der kultur- und tourismuspolitische Sprecher der Fraktion FREIE WÄHLER, Christian Altmaier, begrüßt die Entscheidung der Stadt Koblenz, dass sie großes Entgegenkommen bei der Gewerbesteuer ankündigt.

„Dies wird hoffentlich vielen Unternehmern helfen, die in dieser Krise derzeit nicht wissen, wie ihre Zukunft aussieht.“ Ähnliches Entgegenkommen fordert der Kommunalpolitiker nun auch vom Land Rheinland-Pfalz und von Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer, sowie Berufsgenossenschaften. „Denn die Pflichtbeiträge werden munter abgebucht, Vorauszahlungen zu Einkommensteuern für die kommenden Quartale angekündigt“, kritisiert Altmaier, „obwohl vorhersehbar ist, dass die kommenden Quartale für alle ohne nennenswerte Umsätze sein werden.“ Gerade in den Bereichen Kultur und Tourismus, also Hotellerie und Gastronomie.

„Wir alle müssen jetzt Lösungen finden, um rasche Hilfestellungen zu geben, damit sich unsere Gesellschaft wegen dieser Krise nicht grundlegend ändert. Auch im Wirtschaftsleben. Daher ist es zu begrüßen, dass viele Theatergänger oder Kleinkunstbühnenbesucher auf die Rückgabe des Geldes für erworbene Tickets verzichten, um den Fortbestand zu unterstützen.“

Konkret hat das Koblenzer Ratsmitglied die Ministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, MdL (SPD) angeschrieben, ebenso die Präsidenten der IHK und HWK Koblenz. „Es sind stressige Zeiten, es gilt einen kühlen Kopf zu bewahren, hoffentlich fällt mein Vorschlag auf fruchtbaren Boden.“

 

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