Was Sie in Ihrer Tageszeitung nicht zu lesen bekommen!

Unsere Pressemitteilung zur Neugründung der Partei „FREIE WÄHLER Trier“ wurde der regionalen Presse im Januar 2019 zur Verfügung gestellt, aber nicht veröffentlicht, ebenso unsere Pressemitteilungen zu den Themen Straßenausbaugebühren, Brubacher Hof und Fridays for Future. Warum dies so ist, konnte man bei der Berichterstattung zum Thema Brubacher Hof gut erkennen. Sie war gezielt einseitig gegen den mehrheitlichen Stadtratsbeschluss gerichtet. Da passte die positive Wertung des Beschlusses (der erst durch den Antrag der FREIEN WÄHLER möglich wurde) nicht dazu. Wir werden daher versuchen, die Bevölkerung auf diesem Wege zu informieren. Leider können wir aus zeitlichen und personellen Gründen diese Informationen nicht in alle Trierer Haushalte verteilen. Wir sind daher dankbar, wenn diese Informationen nach dem Lesen nicht in der Papiertonne verschwinden sondern an Freunde und Bekannte weitergereicht werden. Dies wäre auch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

Unser Bestreben ist es, bürgernah zu sein und mit normalem Menschenverstand ohne ideologische Vorbedingungen zu entscheiden. Dies haben wir bereits in den ersten Rathaussitzungen bewiesen. So führte der Änderungsantrag unserer Stadträtin Dr. med. Ingrid Moritz dazu, dass die Entscheidung über eine mögliche Bebauung des Brubacher Hofes ohne ideologische Grabenkämpfe nach sachlichen Gesichtspunkten getroffen werden konnte, was schließlich zu einer Ablehnung der Bebauung durch die Mehrheit des Stadtrates führte.

Während unsere Pressemitteilung zu diesem Thema nicht veröffentlicht wurde, war die regionale Presse (TV) bemüht, Stimmen der Befürworter einer Bebauung zu veröffentlichen, die darstellen sollten, dass es jetzt auf absehbare Zeit keinen bezahlbaren Wohnraum in Trier mehr geben wird. Dies ist eine tendenziöse und keine neutrale und sachbezogen Berichterstattung. Alleine durch die deutliche Anhebung der Müllgebühren wird das angebliche Bestreben, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, schon hintertrieben. Die Anhebung dieser Gebühren wird zu einer deutlichen Mehrbelastung führen, da sie komplett auf die Mietnebenkosten umgelegt werden. Eine weitere Erhöhung der Müllgebühren ist bereits geplant.

Es darf aber auch aus anderen Gründen bezweifelt werden, dass bei Realisierung einer Bebauung des Brubacher Hofs in Trier mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen würde. Ein Hauptgrund für die hohen Mieten ist nach unserer Ansicht nämlich die Tatsache, dass verstärkt luxemburger Bürger auf den Trierer Wohnungsmarkt drängen um den noch viel höheren Mietpreisen in Luxemburg zu entfliehen. In diesem Zusammenhang erhält auch das Entsetzen des Altbürgermeisters Klaus Jensen über die Entscheidung des Stadtrates einen verständlichen Hintergrund. Herr Jensen ist derzeit Honorarkonsul für Luxemburg. In seine Zuständigkeit fällt u.a. die Assistenz luxemburgischer Staatsbürger sowie deren Vertretung in kommerziellen und finanziellen Angelegenheiten. Da stellt sich die Frage, ob es einem Sozialdemokraten gut zu Gesicht steht, eine demokratische Mehrheitsentscheidung aus persönlichem Interesse heraus als „blanken Zynismus“ zu bezeichnen.

Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.

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