FREIE WÄHLER RLP-Wahl 21: erste Wahlkreiskandidatin aufgestellt Lisa-Marie Jeckel tritt im Wahlkreis Diez/Nassau an

Niederneisen. Angespannt war die Atmosphäre zu Beginn der Aufstellung. Dies war den medizinischen Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen geschuldet, die wie überall auch im Gasthaus zur Linde zu mehr Distanz verpflichteten. Doch spätestens bei den Vorstellungen der beiden Kandidaten überwog die Aufbruchsstimmung. Schließlich startet die Partei FREIE WÄHLER mit dem Wahlkreis Diez/Nassau in die Reihe der Aufstellungsversammlungen ihrer Direktkandidaten in Rheinland-Pfalz. „Ich freue mich sehr, auf die kommenden Wochen und Monate“ sagt Landesvorsitzender Stephan Wefelscheid. „Bei den Aufstellungsversammlungen stellen die Kandidatinnen und Kandidaten nicht nur sich, sondern vor allem ihre Motivation und Ideen für ihre Kandidatur für ihren Wahlkreis und Rheinland-Pfalz vor. Die notwendige Aufbruchsstimmung und Zuversicht sind dabei zu spüren. Auch in diesen Tagen, in denen wir uns natürlich um das gesundheitliche und wirtschaftliche Wohl der Bürger und des Landes intensiv Gedanken machen.“

Zur Wahl der Direktkandidatin trat Lisa-Marie Jeckel an. Die 26-jährige Jura-Studentin aus Niederneisen (Rhein-Lahn-Kreis) möchte sich vor allem für den ländlichen Raum einsetzen. Auch Sport- und Jugendförderung liegen ihr am Herzen. Als begeisterte Reiterin besitzt sie selbst vier Pferde und trainiert Kinder und Jugendliche im Reitsport.

Für die Landespolitik stellt sie in ihrer Vorstellung einen Grundsatz vor, welcher ihr Handeln leiten soll: „Pragmatische Problemlösung statt theoretischer Philosophie, so stelle ich mir eine bürgernahe Politik vor. Wir bringen frischen Wind von Diez nach Mainz.“

Mit „wir“ schließt Lisa-Marie Jäckel ihren B-Kandidaten mit ein. Der 40-jährige staatlich geprüfte Hufbeschlagschmied Matthias Keim kommt ebenfalls aus Niederneisen. „Meine Vision ist ein Rheinland-Pfalz mit starken Regionen“, fasst er in seiner Vorstellung zusammen.

Jeckel und Keim wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Armin Hillingshäuser, Kreis- und Bezirksvorsitzender (FREIE WÄHLER) zeigte sich sehr erfreut: „Im Wahlkreis 7 haben wir ein starkes Kandidatenteam aufgestellt. Ich freue mich darauf mit Lisa-Marie und Matthias Wahlkampf zu machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.“

Extra angereist zu dieser Aufstellungsversammlung war auch der Europa-Abgeordnete Engin Eroglu, der über seine Arbeit in Brüssel berichtete. Dabei gab es große inhaltliche Einigkeit mit dem Kandidatenteam. Denn auch er stellt die Regionen und ihre Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt. Nach seinen Ausführungen zu den Gefahren der Basel-III-Kriterien für Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken, die für ihn von existentieller Bedeutung für viele regionale Unternehmen und Projekte sind, resümierte er: „Es wird Zeit, dass in Rheinland-Pfalz der Bürgerwille durchgesetzt wird. Das geht nur mit den FREIEN WÄHLERN.“

Die Landespartei wird, soweit es die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zulassen, ihre bereits terminierten Aufstellungsversammlungen fortsetzen. So soll am 21. März der Wahlkreis Mayen-Koblenz folgen.

2 Kommentare

  1. Hallo Frau Jeckel , herzlichen Glückwunsch zu ihrem Wahlergebnis und zu ihrem Mandat.
    Hat mich gefreut.
    Was mich interessiert , auf dem Wahlplakat präsentieren Sie sich als Motorradfahrerin auf einer R Nine T . Fahren Sie privat auch ein Bike 🚴 oder war das nur ein Werbegag ?
    Liebe aus Bad Ems
    Jörg Linnebacher

  2. ich habe alle Direkt – Landtagskandidaten befragt, deshalb nun dieses
    Mail auch an Sie :

    Betreff: Anfrage zum Thema Naturschutz und alternative Energien / Windräder

    als RLP / RheinLahn-Bürger und aktiver Naturschützer habe ich zu aktuellen
    Veröffentlichungen der Rhein / Lahnzeitung und im Spiegel-Newsletter
    meine Meinung/ Leserbrief mitgeteilt.
    Sie erhalten nachstehend die Mail – Information hierzu
    Zum Thema schreibe ich nun auch an die Wahlkreiskandidaten zu Landtagswahl RLP
    aktuell, mit der Bitte um Stellungnahme, damit ich die Meinung der Kandidaten 
    zum Thema kennenlerne und dementsprechend mein Wahlverhalten orientiere.
    Ich bedanke mich für Ihre Antwort im Voraus.

    Anlage : nachstehend die Details zum meiner Stellungnahme und Leserbrief:
    zur Information  – zum Spiegel- Artikel = Link:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/windenergie-so-verhindert-die-anti-windkraft-bewegung-neue-anlagen-a-46d88419-3b1d-427d-b6c0-cf696fec283c

    hier meine Stellungnahme und Leserbrief:

    Mit großem Unverständnis verfolge ich in den Medien die aktuelle Berichterstattung und Diskussion:
    anfänglich war ich fassungslos,- 

    denn die Natur und die Erhaltung unserer Lebensqualität sind meist die Verlierer 

    Die Aktivitäten / Schlammschlachten zu Windrädern gehen weiter und nehmen an Härte zu:
    eine Medien -, Lobbyisten- , Verbände- und politische Schlacht um Windräder.
    Mir ist das völlig unverständlich, – aber vielleicht liegt das im Bereich des menschlichen Egoismus
    und seiner Geltungsgier und Gewinnstreben:

    – einige Naturschutzverbände arbeiten gegeneinander, versuchen Mitglieder -PR zu betreiben, oft auf
      Kosten der eigenen Sache
    – Klimaschutz ist dringend notwendig, vergißt dabei den hierfür den lebensnotwendigen Naturschutz.
    – Windenergie – Gegner sind leider nicht in der Lage, mit einer gemeinsamen Stimme aufzutreten.
    – Politik konzentriert sich meist nur auf lokale, landesrelevante oder bundespolitische Aktivitäten

    Verlierer sind dabei die Natur ( Tiere und Pflanzen) im Spielball der Interessen,
    und letztendlich die Menschen und Ihre Gesundheit vor Ort.

    Ich kann nur weiter vor Ort auf die Naturprobleme und das Artensterben hinweisen, und ich werde
    das auch noch tun, wenn unsere Überlebens- notwendige Natur mit Windrädern vollgepflastert ist.

    Dabei weiß ich, das wir Windräder in gewissem Maße brauchen , weil die Politik jahrzehntelang
    versäumt hat, alternative Energien und die Forschung hierzu genügend zu unterstützen:
    – aber bitte keine Windräder mehr im Wald oder in naturbedrohten Biotopen.

    Medienschelte, Verbändepolitik, Lobbyismus und politische Ränkespiele brauchen wir jedoch zu diesem wichtigen Überlebensprozess nicht.

    Michael Beensen

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